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Biomasseheizung – nie ohne Pufferspeicher!

Heizen mit Holz oder Pellets hat viele Vorteile: der nachwachsende Rohstoff aus der Region ist sicher, günstig und klimaneutral. Aktuelle Biomassekessel bieten zudem höchsten Komfort wie Steuerung aus der Ferne, selbstreinigender Wärmetauscher oder einfache Ascheentleerung.

Gelber Pelletkessel der Marke ETA mit Pufferspeicher in einem Heizraum
Ob sich der Heizungstausch für Sie auszahlt, sagt Ihnen unser Heizungsrechner

Warum brauche ich einen Pufferspeicher?

Verbrennt man Holz oder Pellets, werden in kurzer Zeit große Wärmemengen frei – vor allem an wärmeren Tagen oder im Sommer deutlich mehr, als beispielsweise zur Warmwasserbereitung direkt benötigt wird. Damit die überschüssige Energie nicht verlorengeht, gibt es eine wirksame Lösung: Den Pufferspeicher, auch Lastausgleichsspeicher genannt.

Bei einem Stückholzkessel muss man mit einem ausreichend großen Pufferspeicher darüber hinaus viel seltener nachlegen. Im Sommer genügt es, wenn der Kessel alle paar Tage einmal anspringt.

Wie groß soll der Pufferspeicher sein?

Pufferspeicher gibt es in unterschiedlichen Größen, von 300 bis mehreren Tausend Litern. Die richtige Auslegung ist entscheidend, um effizient heizen und Warmwasser bereiten zu können. Doch welche Größe ist optimal? Eine eindeutige Antwort gibt es nicht, denn bei der Wahl des passenden Modells spielen zahlreiche Faktoren wie Kesselleistung, Wärmebedarf des Gebäudes oder Heizsystem eine Rolle.

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Schaubild Warmwasserkreislauf im Haus mit Pufferspeicher, Heizkessel und Solaranlage

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Schichtspeicher: der intelligente Pufferspeicher

Besonders effizient sind sogenannte Schichtspeicher. Sie nutzen die physikalische Tatsache aus, dass Wasser bei höheren Temperaturen eine geringere Dichte als bei niedrigen Temperaturen hat. Warmes, leichtes Wasser steigt nach oben und bleibt auch dort, wenn wir es nicht absichtlich mit kälteren Schichten mischen. So wird das Wasser in verschiedenen Temperaturschichten gespeichert und kann je nach Bedarf immer gleich aus der richtigen Schicht entnommen werden. Das spart Energie!

Tipp für die Warmwasserbereitung
Hygiene aus dem Frischwassermodul
Wer seinen Pufferspeicher mit einem Frischwassermodul ausstattet, profitiert von höchstem Komfort und maximaler Hygiene. Das Trinkwasser wird dabei über einen Wärmetauscher immer erst bei Bedarf erwärmt. So bleibt es frisch und das Risiko, dass sich Keime und Bakterien bilden, sinkt deutlich. Die Energie für die Erwärmung liefert der Pufferspeicher.

Vereinfacht lässt sich das System wie ein Rohrsystem im Inneren des Speichers beschreiben: Frisches Wasser fließt hindurch und wird auf seinem Weg durch das heiße Wasser rundherum erwärmt.

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