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Installations- und Energietechniker – DER Lehrberuf mit Zukunft

Installateure arbeiten für gutes Geld an High-Tech-Lösungen, die auch morgen noch gefragt sein werden. Die Lehre ebnet den Weg zu einem sicheren Job, denn die Arbeit vor Ort kann keine KI erledigen.

Früher hieß das Handwerk Sanitär- Heizungs- und Lüftungstechniker, heute nennt es sich Installations- und Gebäudetechniker, ab 2027 wird daraus der Lehrberuf „Installations- und Energietechnik“ mit einem neuen Aufbau.

Der ständige Wandel der Ausbildung geschieht nicht ohne Grund: „Haustechnik ist so komplex geworden, dass die verschiedenen Berufe wie Elektriker, Heizungs-, Sanitär- und Klimatechniker immer stärker verschmelzen. Wir brauchen einerseits Allrounder, die den Überblick über ein Projekt haben und andererseits Spezialisten für die verschiedensten technischen Herausforderungen.”

Neue Ausbildungsordnung Installations- und Energietechnik (ab 1. Jänner 2027)
  1. Grundmodul: 2 Jahre
  2. Hauptmodul Wasser und Wärme: 1,5 Jahre oder Hauptmodul Lüftung: 1 Jahr
  3. Optional: Spezialmodul Klima- und Automatisierungstechnik: 0,5 Jahre

    Gesamtdauer: 3 bis 4 Jahre, je nach Zusammenstellung der Module

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Installations- und Energietechnik heißt Vielfalt

Die Aufgaben sind vielfältig: Installateure planen Badezimmer, sie kümmern sich um Klimatisierungssysteme, mit denen geheizt und gekühlt werden kann. Sie sprechen mit ihren Kunden über Solar- und Photovoltaik-Anlagen. Sie haben mit Plusenergiehäusern zu tun, aus denen mehr Energie gewonnen als bezogen wird, und mit immer besser abgedichteten Häusern, in denen sie hygienisch einwandfreie Lüftungssysteme installieren. Außerdem müssen sie digital fit sein und etwa Steuerungsanlagen mit moderner Regelung sowie diverse Apps den Kunden erklären können.

Gute Karrierechancen, gutes Geld

Wo eine hohe Qualifikation gefragt ist, wird auch gut bezahlt. Im ersten Lehrjahr beginnt man aktuell mit 967 Euro, im vierten bekommt man schon 1.958 Euro. Ausgelernte Installations- und Gebäudetechniker dürfen laut AMS Gehaltskompass ein Einstiegsgehalt zwischen 2.880 und 3.180 Euro brutto erwarten, mit wachsender Berufserfahrung oder als Chef im eigenen Betrieb verdient man selbstverständlich deutlich mehr. Wer den Meister hat, kann aber auch – ganz ohne Matura – studieren.

Die gute Bezahlung hängt auch mit der hohen Nachfrage nach (Nachwuchs-)Installateuren zusammen. „Haustechniker ist ein zukunftssicherer Beruf. Wir brauchen mehr davon – kurzfristig und langfristig”, so Jürgen Klauser, und ergänzt: „Vieles lässt sich heute digitalisieren, aber eine Heizung kann kein Roboter installieren.“

Mehr Infos zur Lehre

Exzellente Ausbildung: Lehrlingstage der Meisterinstallateure

Die Mitgliedsbetriebe der Meisterinstallateure bieten Lehrlingen wie Mitarbeitenden ausgezeichnete Arbeitsbedingungen. Dazu gehört ein gutes Arbeitsklima genauso wie Karrierechancen, ein schönes Arbeitsumfeld und viel individueller Freiraum. Auch die Ausbildung wird besonders abwechslungsreich gestaltet. „Wir bieten auch unseren Lehrlingen spannende Tage abseits der Arbeitsroutine”, erzählt Klauser von den Lehrlingstagen der Meisterinstallateure. Hier kommen Lehrlinge aus ganz Österreich einmal im Jahr auf einer steirischen Alm zusammen, um drei Tage lang Neues auszuprobieren.

Meisterinstallateur finden

„Wir brauchen mehr Haustechniker – kurzfristig und langfristig.”

Jürgen Klauser, Geschäftsführer Meisterinstallateure